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Simon Njami: Berlin existiert gar nicht
Berlin existiert gar nicht
(S. 77 – 86)

Simon Njami

Berlin existiert gar nicht

PDF, 10 Seiten

  • Rassismus
  • Berlin
  • Postkolonialismus
  • Kolonialismus
  • Heimat
  • De-Berlinisierung
  • Kolonialgeschichte

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Simon Njami

Simon Njami ist Kurator, Dozent, Kunstkritiker und Romanautor. Er ist Mitbegründer und war der erste Chefredakteur der Revue Noire, einer Zeitschrift für zeitgenössische afrikanische und außereuropäische Kunst. Er war Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte zahlreicher Museen und Institutionen sowie Gastprofessor an der University of San Diego. Er war künstlerischer Leiter der Dak’Art Biennale 2016 und 2018, Ko-Kurator der Bienal de São Paulo 2004 sowie Kurator zahlreicher weiterer Ausstellungen. Er veröffentlichte Biografien von James Baldwin und Léopold Sédar Senghor und ist Autor von vier Romanen. Njami lebt und arbeitet in Paris.
Weitere Texte von Simon Njami bei diaphanes
Haus der Kulturen der Welt (Hg.): Deberlinisierung

140 Jahre nach dem Ende der Berliner Kongo-Konferenz (1884/85), bei der die industriellen und militärischen Mächte der Zeit über die Aufteilung des afrikanischen Kontinents berieten, setzte ein dreitägiges Programm im Haus der Kulturen der Welt in Berlin sich mit der Dringlichkeit und den Möglichkeiten einer Deberlinisierung auseinander: dem Prozess, diesen Komplex kolonialer Aneignung zu entflechten und seine Nachwirkungen zu hinterfragen.

 

Dieser Band versammelt Beiträge des Programms und präsentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse, Essays, Polemiken und literarische Ansätze, die aus ihm hervorgegangen sind. Durch eine transformative Poetik zwischen kreativem Handeln sowie Formen der Kritik und des Widerstands zeigt er Alternativen zur vorherrschenden Weltordnung und mögliche zukünftige Entwicklungen auf.

 

Mit Beiträgen von Yousra Abourabi, Didier Awadi, Jean Godefroy Bidima, Memory Biwa, Mansour Ciss Kanakassy, Daniele G. Daude, Nikita Dhawan, Mamadou Diouf, Soeuf Elbadawi, Christine Eyene, Tiken Jah Fakoly, N’Goné Fall, Seloua Luste Boulbina, Maame A.S. Mensa-Bonsu, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Simon Njami, Ladan Osman, Raphaëlle Red, Mahamadou Lamine Sagna, Alioune Sall, Felwine Sarr, Ẹniọlá Ànúolúwapọ́ Ṣóyẹmí, Hildegard Titus, Abdourahman Waberi, Hyam Yared

 

Kuratiert von Ibou Coulibaly Diop, Franck Herman Ekra und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

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