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Felwine Sarr: Eine Kosmopolitik der Gastfreundschaft
Eine Kosmopolitik der Gastfreundschaft
(S. 261 – 270)

Felwine Sarr

Eine Kosmopolitik der Gastfreundschaft

PDF, 10 Seiten

  • Berlin
  • Kolonialgeschichte
  • Postkolonialismus
  • Heimat
  • Kolonialismus
  • De-Berlinisierung
  • Rassismus

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Felwine Sarr

Felwine Sarr ist Wissenschaftler, Schriftsteller und Musiker. Er ist ordentlicher Professor an der Université Gaston Berger de Saint-Louis, Professor für Wirtschaftswissenschaften sowie Anne-Marie Bryan Distinguished Professor of Romance and African Studies an der Duke University in Durham. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf Wirtschaftswissenschaften, zeitgenössische afrikanische Philosophie und Erkenntnistheorie. Er ist Autor von Essays, Romanen, Kurzgeschichten und Theaterstücken wie Afrotopia (2016), Traces (2021), Les Lieux qu’habitent mes rêves (2022) und La Fabrique du présent (2026). 2018 verfasste er gemeinsam mit Bénédicte Savoy den Bericht über die Restitution des während der Kolonialzeit aus Afrika geraubten afrikanischen Kulturerbes.
Weitere Texte von Felwine Sarr bei diaphanes
Haus der Kulturen der Welt (Hg.): Deberlinisierung

140 Jahre nach dem Ende der Berliner Kongo-Konferenz (1884/85), bei der die industriellen und militärischen Mächte der Zeit über die Aufteilung des afrikanischen Kontinents berieten, setzte ein dreitägiges Programm im Haus der Kulturen der Welt in Berlin sich mit der Dringlichkeit und den Möglichkeiten einer Deberlinisierung auseinander: dem Prozess, diesen Komplex kolonialer Aneignung zu entflechten und seine Nachwirkungen zu hinterfragen.

 

Dieser Band versammelt Beiträge des Programms und präsentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse, Essays, Polemiken und literarische Ansätze, die aus ihm hervorgegangen sind. Durch eine transformative Poetik zwischen kreativem Handeln sowie Formen der Kritik und des Widerstands zeigt er Alternativen zur vorherrschenden Weltordnung und mögliche zukünftige Entwicklungen auf.

 

Mit Beiträgen von Yousra Abourabi, Didier Awadi, Jean Godefroy Bidima, Memory Biwa, Mansour Ciss Kanakassy, Daniele G. Daude, Nikita Dhawan, Mamadou Diouf, Soeuf Elbadawi, Christine Eyene, Tiken Jah Fakoly, N’Goné Fall, Seloua Luste Boulbina, Maame A.S. Mensa-Bonsu, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Simon Njami, Ladan Osman, Raphaëlle Red, Mahamadou Lamine Sagna, Alioune Sall, Felwine Sarr, Ẹniọlá Ànúolúwapọ́ Ṣóyẹmí, Hildegard Titus, Abdourahman Waberi, Hyam Yared

 

Kuratiert von Ibou Coulibaly Diop, Franck Herman Ekra und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

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